GOTT, Schöpfer der Wissenschaft.

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde (1.Mose 1,1). GOTT hat nicht nur Himmel und Erde geschaffen, Er hat auch die wissenschaftliche Basis für uns geschaffen, Sei Arbeit zu studieren. Es ist wahrheitsgemäß für den Mensch unmöglich, die Existenz des GOTTES zu widerlegen. Viele uns Beweise hat Er uns dafür gegeben, daß unsere Existenz nicht auf einen sinnlosen Zufall zurückzuführen ist.

Astronomie ist eine verhältnismäßig neue Wissenschaft, obwohl Männer die Sterne seit Jahrtausenden beobachteten. Bis Galileo, der 1609 das erste Teleskop benutzt hat, wurde geglaubt, es nur ungefähr eintausend Sterne am Himmel gab. Ptolemyte 1056, Tycho Brahe 777, und Johannes Kepler kam auf 1005 Sterne. Es gibt ungefähr 6000 Sterne, die von allen Orten auf Erden mit blossem Auge sichtbar sind. GOTTES Wort sagt uns in Jeremia 33,22: Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann, ebenso werde ich die Nachkommen meines Knechtes David und die Leviten zahlreich machen, die mir dienen. Und in 1.Mose 22,17 lesen wir: Darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. Als Galileo zuerst unsere Milchstraße durch sein Teleskop mit 20 facher Vergrösserung gesehen hat, muß er erkannt haben, daß es vielleicht Abermillionen Sterne gibt! Tatsächlich gibt es 1000 bis 2000 Milliarden Sterne allein in unserem Milchstraßensystem. Vielleicht beginnt die Menschheit die absolute Genauigkeit vom GOTTES Wort zu erkennen. Ich vermute, daß viele Wissenschaftler, die vor der Entdeckung Galileos lebten, diese Verse als völlig falsch betrachteten. Daselbe ist auch heute wahr, wenn Menschen versuchen, die nauigkeit der Bibel zu widerlegen, und ihnen aber durch die zunehmenden Erkenntnisse unsere Zeit ihr Irrtum nachgewiesen wird.

Die Erkenntnis, daß die Erde rund ist, ist auch eine verhältnismäßig neue Entdeckung der Wissenschaft und schlichen Erforschung der Geschichte der Menschheit. Während der Zeit von Christopher Columbus dachte man, die Erde sei flach, und ein Matrose, der sich zu weit auf die See hinaus wage, würde von der Kante der Erde fallen. Die Erkenntnis, daß die Erde rund ist, wird im Wort von GOTT in mehreren Versen des Alten Testaments, die etwa 700 Jahre vor der Geburt Christi geschrieben wurden, klar ausgedrückt. Der Prophet Jesaja (40,22) hat geschrieben. [Er ist es,] der da thront über dem Kreis der Erde, daß ihre Bewohner wie Heuschrecken [erscheinen], der die Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt zum Wohnen. Wieder erklärt GOTT in Sprüche 8,27 deutlich die physische Natur erer Erde: Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe. In Hiob 26,10 schrieb der Prophet: Eine Schranke hat er als Kreis über der Fläche der Wasser gezogen bis zum äußersten Ende Licht und Finsternis. Drei verschiedene Propheten, hunderte von Jahren auseinander - und doch stimmte das Geschriebene hundertprozentig überein.

Die Geophysik ist zwar für die Menschen ein verhältnismäßig neues Gebiet der wissenschaft, doch unser GOTT existierte schon vor dem Beginn des Universums. Im Buch Hiob (26,7) steht geschrieben: Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts. Vor 700 Jahren muß dieser Vers die weisen Männer und Wissenschaftler ziemlich verwirrt haben, wie Newtons Theorie vom Gesetz der Schwerkraft. Auch heute können Wissenschaftler nicht viel mehr machen, als die Größe der Schwerkraft messen. Sie ist unsichtbar. Schwerkraft existiert, aber wir wissen nicht viel mehr, als daß sie die Planeten unseres Sonnersystems Millionen von Kilometern von der Sonne entfernt festhält. Vielleicht kann Schwerkraft einfach durch den folgenden Vers im Hebräerbrief beschrieben wen: . . . der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt (1,3).

Da das Wissens vom Wetter wichtig für alles Leben auf Erden ist, kann man erwarten, daß GOTTES Wort auch darüber etwas aussagt. In Prediger 1, 6-7 hat GOTT geschrieben: Der Wind geht nach Süden und wendet sich nach Norden. Immer wieder sich wendend geht er [dahin], und zu seinem Ausgangspunkt kehrt der Wind zurück. Alle Flüsse gehen Meer, und das Meer wird nicht voll. An den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie [immer] wieder. In Hiob 36,27-29 heißt es: Wenn er die Wassertropfen heraufzieht, sickern sie durch seinen Nebel [wieder herab] als Regen, den die Wolken niederrieseln [und] träufeln auf die vielen Menschen. Ja, wenn man gar das Ausbreiten des Gewölks verstünde, das Donnerkrachen seines Zeltes! Hier erklärt GOTT durch die Propheten den Kreislauf des Wetters, wie er erst den letzten hundert Jahren erkannt wurde.

Die Menschheit ist auch eine der übernatürlichen Schöpfungen GOTTES. Da Er unser Schöpfer ist, kann man von Ihm erwarten, daß er ein vollständiges Verständnis unserer physischen Natur besitzt, einschließlich den besten Pflegeanleitungen. Die Gesetze der Biologie wurden im Alten Testament beachtet. Ein tiefgreifendes Verständnis der Ansteckungsgefahr von Lepra ist in 3.Mose 13,45-46 offensichtlich: Der Aussätzige, an dem das Mal ist, - seine Kleider sollen zerrissen und sein Kopfhaar soll frei hängen gelassen werden, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein! All die Tage, die das Mal an ihm ist, soll er unrein sein; unrein ist er: allein soll er wohnen, außerhalb des Lagers soll seine Wohnung sein. Die Tatsache, daß lepra sogar durch Kontakt mit verseuchter Kleidung verbreitet werden kann, wird im Dritten Buch Mose (13,50-52) erläutert: Der Priester besehe das Mal und schließe [das, woran] das Mal [ist, für] sieben Tage ein. Und sieht er das Mal am siebten Tag, daß das Mal um sich gegriffen hat am Kleid oder am Gewebe oder am Gewirkten oder am Fell, nach allem, wozu das Fell verarbeitet wird, [dann] ist das Mal ein bösartiger Aussatz: unrein ist es. Und man soll das Kleid oder das Gewebe oder das Gewirkte aus Wolle oder aus Leinen oder jedes Gerät aus Fell, woran das Mal ist, verbrennen; denn ein bösartiger Aussatz ist es: mit Feuer soll es verbrannt werden.

Die wichtige physische Natur des Blutes für die Menschen wird von GOTT im Dritten Buch Mose (17,10-11) angesprochen. Jedermann aus dem Haus Israel und von den Fremden, die in ihrer Mitte als Fremde wohnen, der irgendwelches Blut ißt, - gegen die Seele, die das Blut ißt, werde ich mein Angesicht richten und sie aus der Mitte ihres Volkes ausrotten. Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele [in ihm]. Die Wichtigkeit des Blutes in der physischen Welt ist ein Spiegelbild des Blutes Jesu Christi, das uns ewiges Leben schenkt.

Es soll darauf hingewiesen werden, daß die wenigen Verse, die in dieser Broschüre enthalten sind, nicht ausreichen um GOTTES Plan für unsere Erlösung zu lehren. Nur ein gründliches Studium des Neuen Testaments von Jesus Christu der Gehorsam gegenüber dem Evangelium können dies tun. Das kurze Studium dieser Verse kann aber helfen, Ihr Vertraün zum Wort Gottes durch die Genauigkeit und Gültigkeit seiner Überlieferung zu stärken.

J. Andrasik

Alle ührten Schriftstellen sind der Elberfelder Bibel (1905) entnommen.

Published in The Old Paths Archive (http://www.oldpaths.com)